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de:4-manipulation_des_donnees:notion_duree



Dauer

DEFINITION

Die Dauer ermöglicht die Quantifizierung der Zeit, die Zuweisung einer Zahl und einer Einheit.

Je nach Typ der bearbeiteten Entitäten in VISUAL PLANNING, können die Einheiten der Dauer die folgenden sein:

  • Der Tag,
  • Der Halbtag,
  • Die Stunde,
  • Die Minute.

Die in VISUAL PLANNING am häufigsten verwendete Dauer ist die des Vorgangs , sie ist das Ergebnis der Differenz aus:

  • dem Enddatum/Uhrzeit des Vorgangs,
  • und seinem Anfangsdatum/Uhrzeit.

Diese Dauer kann von einer bestimmten Zahl von Funktionen addiert, konvertiert oder verwendet werden.

Die maximale Dauer eines Vorgangs beträgt 20000 Tage.

EINSTELLUNGEN

Die Einrichtung besteht in der Initialisierung der Dauer eines Vorgangs.

Erstellungsregeln

Die Erstellungsregeln sind der Ursprung der Dauer eines Vorgangs.

Diese Eigenschaft wird gesteuert durch die Standard-Dauer der Erstellungsregeln, sie kann sein:

  • Entweder nicht festgelegt,
  • Oder entsprechend einer Rubrik,
  • Oder ein fester Wert,
  • Oder das Ergebnis einer Berechnung aus zwei Rubriken.
  • Oder entsprechend dem Kalender der Ressource.

Die Erstellungsregeln bestimmen auch, ob ein Vorgang gearbeitet ist oder nicht. Dies ist ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung des Enddatum/Uhrzeit eines Vorgangs infolge seiner Dauer, oder im Gegenzug zur Bestimmung der Dauer eines Vorgangs infolge seines Enddatums/Uhrzeit (im Fall des Import von Vorgängen).

Kalender

Die Tages- und Stunden- Kalender sind der andere Parameter bei der Bestimmung des Dauer eines Vorgangs, wenn er gearbeitet ist.

Die nicht gearbeiteten Zeiträume der Stundenkalender und Tageskalender sind nicht in der Dauer eines gearbeiteten Vorgangs enthalten.

Beispiel:

Der Vorgang folgt einem Tageskalender, in diesem sind Samstag und Sonntag nicht gearbeitet.

Der Vorgang beginnt Freitag und endet Montag. Seine Dauer beträgt also:

  • Gearbeiteter Vorgang: 2 Tage,
  • Nicht gearbeiteter Vorgang: 4 Tage.

VERWENDUNG

Die Dauer eines Vorgangs ist für viele Funktionen von VISUAL PLANNING nutzbringend.

Auswirkungen auf andere Funktionen

Auslastung

Die Auslastung eines Vorgangs kann infolge der Dauer desselben bestimmt werden, wenn der Typ der Auslastung einer der folgenden ist:

  • Automatisch,
  • In Tagen pro Tag,
  • In Stunden pro Tag,
  • In Stunden pro Stunde,
  • In Prozent.

Beispiel:

Ein Vorgang mit einer Dauer von 2 Tagen besitzt eine Auslastung von 2 Tagen pro Tag.

Der Wert seiner Auslastung beträgt also 4 Tage.

vgl. Auslastung

Bewertungsposten

Die variable Bewertung eines Vorgangs wird bestimmt infolge seiner Dauer, wenn die Zeiteinheit des Bewertungspostens eine der folgenden ist:

  • der Tag,
  • die Uhrzeit,
  • die Auslastung in Tagen (wenn der Typ der Auslastung variabel infolge der Dauer ist),
  • die Auslastung in Stunden (wenn der Typ der Auslastung variabel infolge der Dauer ist),
  • Entsprechend dem Vorgang-Typ.

Beispiel 1: Die Zeiteinheit des Bewertungspostens ist der Tag.

Ein Vorgang einer Dauer von 2 Tagen besitzt eine variable Bewertung vom Wert 2.

Der Gesamtwert seines Bewertungspostens ist also 4.

Beispiel 2: Die Zeiteinheit des Bewertungspostens ist die Auslastung in Tagen.

Ein Vorgang mit einer Dauer von 2 Tagen besitzt eine Auslastung von 2 Tagen pro Tag.

Der Wert seiner Auslastung beträgt also 4 Tage.

Dies Vorgang besitzt eine variable Bewertung vom Wert 2.

Der Gesamtwert seines Bewertungspostens ist dementsprechend 8.

vgl. Bewertungsposten

Berechnungen zur Dauer von Vorgängen

Rubrik vom Typ Prüfsumme

Eine Rubrik vom Typ Prüfsumme ermöglicht die Summierung der Dauer mehrerer Vorgänge.

Diese Dauer kann sein:

  • Dauer der Vorgänge (h): Es handelt sich um die Summe der Dauer der Vorgänge, in Stunden umgerechnet. Wenn die Vorgänge stündlich sind, handelt es sich einfach um die Summer der Dauer dieser Vorgänge.
  • Dauer der Vorgänge (T): Es handelt sich um die Summe der Dauer der Vorgänge, in Tage umgerechnet. Wenn die Vorgänge täglich sind, handelt es sich einfach um die Summer der Dauer dieser Vorgänge.
  • Realisierte Dauer (h): Es handelt sich um den realisierten Teil der Dauer des Vorgangs, in Stunden umgerechnet.
  • Realisierte Dauer (T): Es handelt sich um den realisierten Teil der Dauer der Vorgänge, in Tage umgerechnet.
  • Dauer der freien Zeiträume (h): Es handelt sich um die freien Zeiträume der Planung, umgerechnet in Stunden.
  • Dauer der freien Zeiträume (T): Es handelt sich um die freien Zeiträume der Planung, umgerechnet in Tage.
  • Beschäftigungsdauer (h): Es handelt sich um den Zeitraum der Beschäftigung einer Ressource, in Stunden umgerechnet. Diese Dauer wird berechnet durch die Abdeckung oder nicht der freien Zeiträume, und kann die Summe der letzteren nicht überschreiten.
  • Beschäftigungsdauer (T): Es handelt sich um den Zeitraum der Beschäftigung einer Ressource, in Tage umgerechnet. Diese Dauer wird berechnet durch die Abdeckung oder nicht der freien Zeiträume, und kann die Summe der letzteren nicht überschreiten.

vgl. Umrechnung von Tage in Stunden

Beispiel:

Eine Ressource besitzt einen Tageskalender, in diesem sind nur Samstag und Sonntag nicht gearbeitet. Sie besitzt zudem einen Stundenkalender, in dem jeden Tag 8 Stunden gearbeitet sind.

Auf dieser Ressource gibt es in der Woche einen Vorgang. Es beginnt am Montag und endet am folgenden Donnerstag. Die Realisierung dieses Vorgangs ist 50%.

Die Dauer dieses Vorgangs beträgt also 4 Tage. Seine Dauer in Stunden beträgt 32 Stunden.

Seine realisierte Dauer in Tagen beträgt also 2 Tage. Seine realisierte Dauer in Stunden beträgt 16 Stunden.

Die Dauer der freien Zeiträume in Tagen der Woche beträgt 1 Tag. Die Dauer der freien Zeiträume in Stunden beträgt 8 Stunden.

Auslastungsplan

Ein Auslastungsplan ermöglicht die Summierung der Dauer mehrerer Vorgänge über eine Gruppe von Zeiträumen.

Jeder dieser Zeiträume ist mit einer Zeitskala der Planungsansicht verbunden, die zur Ansicht des Auslastungsplans verwendet wird.

Diese Dauer kann sein:

  • Dauer der Vorgänge (h): Es handelt sich um die Summe der Dauer der Vorgänge, in Stunden umgerechnet. Wenn die Vorgänge stündlich sind, handelt es sich einfach um die Summer der Dauer dieser Vorgänge.
  • Dauer der Vorgänge (T): Es handelt sich um die Summe der Dauer der Vorgänge, in Tage umgerechnet. Wenn die Vorgänge täglich sind, handelt es sich einfach um die Summer der Dauer dieser Vorgänge.
  • Realisierte Dauer (h): Es handelt sich um den realisierten Teil der Dauer des Vorgangs, in Stunden umgerechnet.
  • Realisierte Dauer (T): Es handelt sich um den realisierten Teil der Dauer der Vorgänge, in Tage umgerechnet.
  • Dauer der freien Zeiträume (h): Es handelt sich um die freien Zeiträume der Planung, umgerechnet in Stunden.
  • Dauer der freien Zeiträume (T): Es handelt sich um die freien Zeiträume der Planung, umgerechnet in Tage.

Beispiel:

Ein Vorgang beginnt am Montag und endet am folgenden Dienstag.

Ein Auslastungsplan, der die Dauer in Tagen berechnet, wird auf einer täglichen Zeitskala angezeigt.

Der Wert des Auslastungsplans beträgt 1 Tag am Montag und 1 Tag am Dienstag.

vgl. Umrechnung von Tage in Stunden

Vorgangsbericht

Ein Vorgangsbericht ermöglicht die Summierung der Dauer mehrerer Vorgänge.

Diese Dauer kann sein:

  • Dauer der Vorgänge (h): Es handelt sich um die Summe der Dauer der Vorgänge, in Stunden umgerechnet. Wenn die Vorgänge stündlich sind, handelt es sich einfach um die Summer der Dauer dieser Vorgänge.
  • Dauer der Vorgänge (T): Es handelt sich um die Summe der Dauer der Vorgänge, in Tage umgerechnet. Wenn die Vorgänge täglich sind, handelt es sich einfach um die Summer der Dauer dieser Vorgänge.
  • Realisierte Dauer (h): Es handelt sich um den realisierten Teil der Dauer des Vorgangs, in Stunden umgerechnet.
  • Realisierte Dauer (T): Es handelt sich um den realisierten Teil der Dauer der Vorgänge, in Tage umgerechnet.
  • Dauer der freien Zeiträume (h): Es handelt sich um die freien Zeiträume der Planung, umgerechnet in Stunden.
  • Dauer der freien Zeiträume (T): Es handelt sich um die freien Zeiträume der Planung, umgerechnet in Tage.
  • Beschäftigungsdauer (h): Es handelt sich um den Zeitraum der Beschäftigung einer Ressource, in Stunden umgerechnet. Diese Dauer wird berechnet durch die Abdeckung oder nicht der freien Zeiträume, und kann die Summe der letzteren nicht überschreiten.
  • Beschäftigungsdauer (T): Es handelt sich um den Zeitraum der Beschäftigung einer Ressource, in Tage umgerechnet. Diese Dauer wird berechnet durch die Abdeckung oder nicht der freien Zeiträume, und kann die Summe der letzteren nicht überschreiten.

vgl. Umrechnung von Tage in Stunden

Rubrik vom Typ Vorgangswert

Eine Rubrik von diesem Typ ermöglicht die Zuweisung der Dauer eines Vorgangs an eine Ressource.

Diese Dauer kann sein:

  • Dauer in Stunden: Es handelt sich um die Vorgangsdauer, wenn sie vom Typ Stündlich ist; oder der Umrechnung in Stunden, wenn sie vom Typ Täglich ist.
  • Dauer in Tagen: Es handelt sich um die Vorgangsdauer, wenn sie vom Typ Täglich ist; oder der Umrechnung in Tage, wenn sie vom Typ Stündlich ist.

vgl. Umrechnung von Tage in Stunden

Rubriken vom Typ Berechnung

Eine Rubrik dieses Typs, im Modus Dauer, ermöglicht die Berechnung einer Dauer als Differenz zweier Daten, die aus zwei Rubriken stammen vom Typ:

  • Datum/Uhrzeit,
  • oder Vorgangswert.

Beispiel:

Diese Rubrik ermöglicht die Festlegung einer berechneten Dauer als Differenz zwischen dem Enddatum eines Vorgangs und dem Anfangsdatum eines zweiten Vorgangs.

Umrechnung von Tage in Stunden

Eine Dauer kann in Anzahl an Tagen oder Anzahl an Stunden umgerechnet werden.

Beispiel:

Ein Tagesvorgang dauert 3 Tage. Der vom Vorgang befolgte Kalender nennt für jeden Tag 8 Stunden.

Die Umrechnung in Stunden dieses Vorgangs ergibt also im Ergebnis einen Wert von 24 Stunden.

de/4-manipulation_des_donnees/notion_duree.txt · Zuletzt geändert: 2017/07/27 12:19 von egasteier